PACHA MAMA – Eine Reise zu sich Selbst – Gruppenausstellung

Ausstellung „Pachamama – Eine Reise zu sich selbst“
Fotografien aus Peru & Ecuador

Im Rahmen des Projektes „Gemischte Tüte“ der Integrationsagentur der Stadtteil-Schule Dortmund e.V., gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, präsentierten wir eine gemeinsame Fotoausstellung mit Eindrücken unserer Reisen nach Peru und Ecuador. Im Frühjahr 2017 waren wir – Amke Kramer, Christian Solf, Michael Schulz, Anneli Koch und Berenice Becerril – zeitgleich in Südamerika unterwegs und brachten unsere bunten, vielfältigen und tief berührenden Erlebnisse in Form von Fotografien mit.

Die ausgestellten Exponate zeigten Auszüge aus dem Dschungel, den Anden und von der Küste Perus und Ecuadors. Die Vernissage wurde musikalisch und kulinarisch von der lateinamerikanischen Formation RIOSENTI begleitet, während die Finissage der großartige Gitarrenvirtuose Rainer Scheurenbrand mit seinen heilsamen, tief berührenden Klängen gestaltete – eine perfekte Symbiose aus Bild und Klang. Seine Musik führte die Besucher:innen auf eine innere Reise, die den Bildern eine zusätzliche emotionale Tiefe verlieh.

Zentrales Motiv der Ausstellung war die Pachamama – die Mutter Erde (Quechua), die in indigenen Andenvölkern als Schöpferin und Nährerin allen Lebens verehrt wird. Die Fotografien und Texte luden dazu ein, sich an diese tiefe, ursprüngliche Verbindung zwischen Mensch und Natur zu erinnern – eine Verbindung, die in der westlich geprägten Welt oft verschüttet scheint.

Immer mehr Menschen spüren heute die Sehnsucht nach innerer Sinnhaftigkeit und Verbundenheit, sei es durch bewusste Naturerfahrungen oder durch spirituelle Praktiken wie den Umgang mit Meisterpflanzen (z. B. Ayahuasca). Die Ausstellung verstand sich als visuelle Einladung, diese Erinnerungen zu beleben und den Schleier der Illusion zu lüften, um dem eigenen Wesenskern näherzukommen.